Eine kurze Geschichte über mich


lles begann mit meinem Opa. Nicht das er Fotograf war, aber er vermachte mir damals, ich war noch ein Kind, seine Kamera Zeiss Ikon Contessamat. Mit diesem Apparat betrat ich die Welt der Fotografie. Die ersten Aufnahmen habe ich  noch alle in schwarz-weiss und mit einem 24er Belichtungsfilm erstellt (ich glaube, das kennt heute nicht mal mehr jedes Kind), und kam zu erstaunlichen Ergebnissen. An eine Karriere als Fotografin dachte ich damals noch lange nicht. 

 

Der erste wirkliche WAU-Effekt ergab sich auf einer Amerikareise an die Westküste der USA 1989. 4 Wochen und über 7.000 Meilen mit dem Wagen durch Californien, Arizona, Nevada, New Mexico, Utah, Colorado und noch weiter bis nach Mexico. Die Kamera war noch keine Digitalversion, so dass ich jede Menge Filme in der Tasche hatte. Was ich nicht wusste war, dass einige Diafilme darunter waren - ein Fehlgriff beim Einkauf. Nun kam ich wieder zurück und wollte die Filme eiligst entwickeln und stellte das kleine Malheur fest. Dias - und ich hatte keinen Projektor und auch keine Leinwand. Also musste ich mir erstmal das Equipment besorgen, um die Aufnahmen aus Las Vegas, Los Angeles, San Francisco, Grand Canyon überhaupt sehen zu können. Meine Diashow war dann aber ein voller Erfolg und ich machte weiter mit Dias. Vor über 25 Jahren war das.

 

D ann folgte die Digitalfotografie. Auf der Internationalen Funkausstellung Anfang der 90er  konnte man die ersten Geräte aus Japan bestaunen. Es dauerte nicht lange, dann kamen Sony & Co auch in  unsere Läden - zu bezahlbaren Preisen um die 100 D-Mark. Die Discounter hatten auf einmal ihr Sortiment auf "Non-Food" erweitert und boten unter anderem Namen auch Kameras an. Ich wurde schwach und erwarb auch eine dieser sog. No-names. Das Zeitalter der digitalen Fotografie hatte von da an für mich begonnen.

 

Im Laufe der Jahre habe ich meine Fotografie verfeinert und die Natur für mich entdeckt. Heute bezeichne ich mich als "Naturfotografin". In meinem Archiv liegen Tausende Arbeiten, von denen ich hier nur einen kleinen Bruchteil veröffentlicht habe. Diese Fotos stammen aus jüngster Zeit und spiegeln auch meine Sicht der Dinge wieder.

 

 

I ch möchte vor allem jungen Menschen die Freude an diese Arbeit näher bringen und sie in die Natur führen. Denn dort kann es sehr inspirierend für die Seele sein, mal von den PCs, Tablets, und Smartphones wegzukommen, sich ganz auf eine andere Umgebung einzulassen, die unsere fünf Sinne anregt. Das Selfie kann man schnell immer und jeder Zeit irgendwo machen. Aber im Wald, in den Bergen, am See oder Himmel entdeckst und erlebst du nur einmalige Momente. Das ist es, was ich mit meinen Bildern erzählen möchte. Einen speziellen Lieblingsfotografen habe ich nicht. Es gibt so viele gute. Ich schöpfe in erster Linie aus meiner Intuition, originell, manchmal sehr unkonventionell. Das ist es, was, meiner Meinung nach, einen besonderen Fotografen ausmacht. Aber hier bin ich noch eine Übende auf dem Weg.

 

 

Heute biete ich einzelne Fotos hier auf dieser Website an.

In der Rubrik "Service" kann man mich für Fotosessions buchen

und gerne gestalte ich auch neue Web-Auftritte.

Ich freue mich, wenn Sie sich freuen!

 

 

Andrea Bannat


Freundeskreis



Seit 2011 bin ich Mitbegründerin eines Freundeskreises, der sich um eine ROMA-Familie in Süd-Rumänien kümmert, und möchte mit dem Verkauf einiger Fotos einen Beitrag leisten und wünsche mir, durch den Teilerlös den fünf Kindern von Cristinel Marin und seiner Frau Carmelia in Valea Stanciului helfen zu önnen. Über unsere Arbeit und das Schicksal der Familie haben wir eine eigene Facebook-Seite aufgebaut: "Martina Wiehl" - sie war es, die Cristinel auf der Straße hier in Berlin begegnet ist und den Freundeskreis 2011 initiierte.